– Vereinsbrief Weihnachten 2016 erschienen

Hier können Sie den Vereinsbrief Weihnachten 2016 ansehen-Vereinsbrief 12_2016

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– Weihnachten 2016 bei Liyoyelo

Am 2.Weihnachtstag 2016 schrieb Michael Scholz aus Sambia:

Unser Weihnachten fand gestern bei Liyoyelo statt, und das möchte ich gern mit euch teilen.

 

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Das Kernteam-Bild zeigt von links nach rechts: Akatekelelwa, Akende, Monde (arbeitet z. Zt. als Hausmutter-Helferin), Mbuyu, Tebogo, Kamwengo, Hausmeister Kelvin und Gärtner Lubinda.

Akende haben wir in unser Management Team aufgenommen seit er sein Studium abgeschlossen hat, er ist für die Verwaltung zuständig, Mbuyu unterstützt das Team und hat das Weihnachtsfest mit großem Einsatz vorbereitet und organisiert.

Zwischendurch gab es Einlagen von gesungenen Liedern, Zitaten aus der Bibel

IMG_4342und spontanen Darstellungen zur Weihnacht

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Unser kleiner Enkelsohn Helmut war ebenfalls begeistert,  hat mit getanzt, Bäume geschüttelt und allen Freude bereitet.

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Abwechselnd liefen Weihnachtslieder, dann wieder Musik zum Tanzen.

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Auf dem Gruppenbild sind fast alle zu sehen außer Hausmutter Sasa, sie ist im Urlaub, ebenso Rebecca Kafunya, die zu ihren Verwandten wollte.

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Es wurde gegrillt und gekocht, alle haben das leckere Essen genossen.

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Violet und Pumulo haben Semesterferien und haben gleich Verantwortung übernommen, auf dem Bild zu sehen bei der Essensausgabe, in der Mitte Kamwengo, die ihre Hauswirtschaftsausbildung erfolgreich beendet hat und nun bei Liyoyelo arbeitet. Wir sind stolz auf sie.

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– Der neue Rundbrief ist da – Einladung nach Löhne

 

Liebe Mitglieder und Paten, Freunde und Förderer von Limulunga e.V.,

Zum Ende dieses ereignisreichen Sommers wollen wir Sie wieder über aktuelle
Entwicklungen in den vom Verein Limulunga e.V. unterstützten Projekten informieren.
Hier erhalten Sie unseren aktuellen Vereinsbrief September 2016 als PDF-Datei.

Nach einem kurzen Rückblick schauen wir nach vorn und möchten Sie gern zu einer
weiteren Veranstaltung einladen.
Hier eine Übersicht der Themen:
– Website aktueller → öfter mal reinschauen
– Rückblick → was seit dem letzten Rundbrief passiert ist
– TUSO-Projekt läuft weiter → neue Jugendliche aufgenommen
– Danke für zahlreiche Spenden → Projekte können fortgeführt werden
– Neue Vereinsmitglieder → Herzlich Willkommen!
– Dokumentarfilm „Reise zu Oma Sikota“ → jetzt als DVD erhältlich
– Besuch aus Sambia → Einladung zum Limulunga-Treffen mit Annie und
Michael Scholz

Ganz besonders freuen wir uns auf den Besuch von Annie und Michael Scholz aus Sambia in Löhne. Sie verantworten ja unsere Projekte in und um Limulunga. Die beiden besuchen ihre Familie in Deutschland und werden unserer Einladung nach Löhne folgen.
Am Mittwoch, den 21.09. 2016 ab 19:30 Uhr sind Sie persönlich im Gemeindehaus Mennighüffen, Lübbecker Str. 139, 32584 Löhne und werden uns ganz aktuell mit Bildern und Informationen vom Geschehen in Limulunga berichten. Dabei wird unser Tuso-Projekt im Vordergrund stehen. Die beiden stehen mit zahlreichen Vereinsmitgliedern anschließend für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Wir freuen uns wenn Sie die Gelegenheit zu einer persönlichen Begegnung nutzen und sich nach Mennighüffen aufmachen. Es werden Getränke und Snacks gereicht. Um besser planen zu können, bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 18.09.2016 per E-Mail an info@limulunga.de oder an die Ihnen bekannten Ansprechpartner vom Verein Limulunga e.V.
Wer von weiter her kommt und bereits früher anreisen möchte, melde sich bitte ebenfalls bei uns. Es besteht die Möglichkeit uns schon vorher, vielleicht bei einem gemeinsamen Essen, zu treffen.

Herzliche Grüße und hoffentlich bis zum 21.09.2016 in Löhne-Mennighüffen!

Hans-Jürgen Hübner , Marlies Folle , Karl Schröder
Ute Freese , Heidi Schmalgemeier
Annie und Michael Scholz
für Limulunga e.V.

 

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-Kinobesucher machten eine „Reise zu Oma Sikota“

Mehr als 100 Besucher folgten der Einladung des Vereins Limulunga e.V. und begaben sich am vergangenen Sonntag in der Bad Oeynhausener UCI-Kinowelt auf eine beeindruckende Reise zu Oma Sikota.

Sie sahen im Rahmen einer exklusiven Vereinspremiere den Dokumentarfilm des Regisseurs Christoph Ph. Nick „Reise zu Oma Sikota- Der Weg zum Ort der Hoffnung“.

Der Film zeigt anschaulich und berührend die Geschichte von Joyce Sikota aus Sambia, die bis auf Tochter Annie alle ihre Kinder an Aids verloren hat. Traumatisiert zurückgelassen sorgt sie für die sieben verwaisten Enkelkinder. Dank Annie und dem deutschen Schwiegersohn Michael findet sie Trost und Zuversicht in einem visionären Projekt:Gemeinsam verwandeln sie Oma Sikotas Grundstück in ein Zuhause für Waisenmädchen und Seniorinnen.

Sie nennen es „Liyoyelo“ – „Ort der Hoffnung“.

Hier begegnen sich nun zwei Welten:Mit einer Hamburger Schule entsteht ein Austauschprogramm.

Bereits im Vorfeld war das Medieninteresse groß. So berichteten regionale Zeitungen über die Vereinspremiere und der WDR sendete einen Beitrag über den Verein Limulunga e.V.  und die Aids-Problematik in Sambia.

Interessierte, Paten, Freunde und Förderer des Liyoyelo-Projektes reisten z.Teil von weit her an und kamen bereits vor dem Film mit Vereinsmitgliedern und dem Regisseur ins Gespräch.

Verkaufstand

Es wurden Produkte aus Sambia angeboten, z.Teil aus Stoffen welche von den Mädchen im Liyoyelo-Projekt selbst gefärbt wurden.

 

Der Gospelchor „Sound of Peace ’n‘ Joy“ aus Mennighüffen stimmte die Besucher mit afrikanischen Liedern auf den Film ein und verkürzte die Wartezeit bis zum Beginn des Film.

Nach einer Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden des Vereins Limulunga e.V. , Hans-Jürgen Hübner, sahen die Besucher einen ebenfalls vom Regisseur Christoph Ph. Nick gedrehten Naturfilm über die Tierwelt des Liuwa-Nationalparks, der sich nahe des Ortes Limulunga befindet.

Anschließend bedankte sich Filmregisseur Christoph Ph. Nick bei allen, die in den vergangenen Jahren mit Ihrer Unterstützung die Entstehung des Dokumentarfilmes ermöglicht haben und startete mit „Film ab“

Kino

Die folgenden 70 Minuten über das Leben von Oma Sikota, das Projekt Liyoyelo, den Besuch einer Schülergruppe aus Hamburg und der damit verbundenen Hoffnung für die Menschen in Sambia, aber auch für uns in Deutschland, werden allen Besuchern wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Offene Fragen konnten danach direkt im Kinosaal mit dem Regisseur Christoph Ph.Nick und den Verantwortlichen des Vereins Limulunga e.V. diskutiert werden.


Im Eingangsbereich war anschließend noch Gelegenheit zum weiteren Gespräch.Auch der Dokumentarfilm wurde als DVD zum Kauf angeboten und fand regen Absatz.

Für alle die leider nicht an dieser außergewöhnlichen Veranstaltung teilnehmen konnten besteht nun die Möglichkeit die DVD (ausschließlich für private Zwecke) mit zahlreichen Zugaben, Bonusmaterial und umfangreichen Booklet zum Preis von

14,50€ zuzüglich Versandkosten von 1, 45€, insgesamt also 15,95€,

zu beziehen. Gerne nehmen wir Ihre Bestellungen per E-Mail an info@limulunga.de oder per Post an Limulunga e.V., Birkenhain 42, D-32584 Löhne, entgegen.

Oder Sie überweisen einfach 15,95€ auf das Konto des Vereins Limulunga e.V.

IBAN: DE 69494900701803069700 – Volksbank Bad Oeynhausen-Herford eG

und wir senden Ihnen die DVD kurzfristig zu. (Bitte unter Verwendungszweck „DVD Oma Sikota“ und Ihren Namen sowie die vollständige Anschrift angeben!).

Geplant sind weitere öffentliche Aufführungen, u.a. in Hamburg, Berlin, Hannover, … wir werden weiterhin berichten. Wer die weiteren Entwicklungen aktuell verfolgen möchte kann sich unter http://www.oma-sikota.de/ informieren und für einen Newsletter anmelden.

Die Neue Westfälische berichtete am 6.Juli 2016 unter der Überschrift

„Verein Limulunga zeigt Kinofilm“

Premiere: Als Dankeschön an die vielen heimischen Unterstützer zeigt der Verein den Dokumentarfilm „Reise zu Oma Sikota“    … lesen Sie hier weiter

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– Vereinspremiere des Dokumentarfilms über das Liyoyelo Projekt am 3.07.2016

Endlich ist es soweit,

wie bereits angekündigt findet nun die Vereinspremiere des Dokumentarfilms über das Liyoyelo-Projekt mit dem Titel „Reise zu OMA SIKOTA – Der Weg zum Ort der Hoffnung“ in Bad Oeynhausen statt.

Der Film wird am 3. Juli 2016 um 12:00 Uhr in der UCI Kinowelt in

Bad Oeynhausen, Mindener Str. 36, gezeigt.

Ab 11:00 Uhr besteht die Möglichkeit gemeinsam mit dem Regisseur Christoph Ph. Nick und Mitgliedern des Vereins ins Gespräch zu kommen.

Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns wenn Sie das Projekt mit einer Spende unterstützen.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zum weiteren Austausch.

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Hier eine kurze Beschreibung des Inhalts:

Joyce Sikota aus Sambia hat bis auf Tochter Annie ihre Kinder

an Aids verloren. Traumatisiert zurückgelassen sorgt sie für die

sieben verwaisten Enkelkinder.

Dank Annie und dem deutschen Schwiegersohn Michael findet

sie Trost und Zuversicht in einem visionären Projekt:

Gemeinsam verwandeln sie Oma Sikotas Grundstück in ein

Zuhause für Waisenmädchen und Seniorinnen.

Sie nennen es Liyoyelo – Ort der Hoffnung.

Hier begegnen sich nun zwei Welten:

Mit einer Hamburger Schule entsteht ein Austauschprogramm.“

Einen ersten Einblick in den Dokumentarfilm vermittelt der im Internet verfügbare Trailer, den Sie unter

https://www.vimeo.com/cstudios/oma-sikota-trailer

ansehen können.

Der deutsche Botschafter in Sambia, Herr Bernd Finke, hatte bereits Gelegenheit den Film zu sehen und schreibt uns dazu u.a. folgendes:

Durch seinen außergewöhnlichen Zugang ist dem Filmemacher Christoph Ph. Nick ein einfühlsames Familienportrait gelungen “

„ Der Film gibt dem gravierenden HIV-Problem in Sambia ein Gesicht “

„ Sehr bewegend dokumentiert der Regisseur die aktive deutsch-sambische Zusammenarbeit des Liyoyelo-Projektes “

„ Berührend und empfehlenswert “

Also, Termin vormerken und auf nach Bad Oeynhausen!

Wir freuen uns auf viele interessierte Zuschauer und nette Gespräche mit Ihnen.

 

 

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– 10 Jahre Liyoyelo

Am 3.05.2016 schrieb Michael Scholz:

Ihr Lieben,

Am 2. Mai 2006 haben wir die Türen für die ersten sechs Mädchen und vier Omas geöffnet, die ihre Versorger verloren hatten. Also haben wir gestern unser 10-jähriges Bestehen gefeiert.

Frau Sikambi war dabei, eine der Gründungsmitglieder, sie hat durch das Programm geführt, der Oberkreisdirektor ist gekommen, der überaus anerkennende Worte für unsere Arbeit fand, Annie Mwanangombe, unsere amtierende Projektleiterin hielt zum ersten Mal eine Begrüßungsrede, Rebecca Kafunya gab ein bewegendes persönliches Zeugnis ab, was Liyoyelo für sie bedeutet, Oma Sikota erinnerte sich an ihre Rolle als Hauswirtschaftsleiterin, es gab Musik und Tanz, zu trinken und zu essen, ein gelungenes Fest. Eine besondere Freude machte uns Gideon, der zwei Jahre lang als Freiwilliger mitgearbeitet hatte und nun in Lusaka lebt. Er kam und hat unsere Mädels sehr gut vorbereitet, mit ihnen gebatikt und einen schönen Stand zusammengestellt, der zeigen sollte, was bei Liyoyelo alles passiert.

Meine Rolle war es, an die ersten Anfänge seit August 2003 zu erinnern, Bilder zu zeigen und die anhaltende, überwältigende Finanzierung durch den Verein Limulunga e.V. hervorzuheben. Dazu gibt es zahlreiche Berichte auf der Website.

Anbei ein paar Bilder…

Liebe Grüße,          Michael

IMG_2867Annie Mwanangombe begrüsst die Gäste

IMG_2869Ansprache an die geladenen Gäste

IMG_2874Michael Scholz erzählt von den Anfängen in 2003

IMG_2881Liyoyelo – Produkte –> selbst hergestellt

IMG_2883Erinnerungen an 10 Jahre Liyoyelo

IMG_2886Frau Sikambi führt durch das Programm

IMG_2888Oma Sikota erinnert sich an Ihre Zeit als Hauswirtschaftsleiterin

IMG_2889Der Oberkreisdirektor ist sehr beeindruckt von unserer Arbeit

IMG_2892Rebecca Kafunya bezeugt was Liyoyelo für Sie bedeutet

IMG_2897Traditioneller Tanz gehört zu jedem Fest dazu

IMG_2901Hausmeister Kelvin und Gärtner Lubinda trommeln zum Tanz

Michael Scholz, Limulunga/Sambia, 3.05.2016
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– Solarstrom für Liyoyelo

Im letzten Rundbrief hatten wir beschrieben, wie abhängig wir von einer zuverlässigen Stromversorgung sind, insbesondere hinsichtlich der Förderung von Wasser.

Unser Appell an Freunde und Freundinnen unserer Arbeit hat die erhoffte Wirkung erzielt und wir konnten eine Firma in Lusaka beauftragen, zwei Systeme zu installieren: die Wasserversorgung auf Solarstrom umzustellen und einen Stromspeicher an das vorhandene Stromnetz anzuschließen. Gleichzeitig sollten sämtliche Lichtquellen auf LED umgestellt werden.

Am 21. Januar war es soweit: Ein Techniker-Team brachte alle Komponenten mit. Zunächst musste die Wechselstrompumpe aus dem Bohrbrunnen geholt und gemeinsam mit der Verkabelung entfernt werden. Die neue Gleichstrompumpe wurde angeschlossen und in den Brunnen eingebracht, etwa 60 Meter tief.

Tauschen_der_Pumpe_0

Arbeiten am Bohrbrunnen der Pumpe.

Tauschen_der_Pumpe2

Tauschen der alten Pumpe …

Tauschen_der_Pumpe1

… gegen die neue Gleichstrompumpe.

Die_neue_Pumpe

Die „alte“ Wechselstrompumpe hat ausgedient.

Gleichzeitig wurde ein Mast errichtet zur Aufnahme der Solarmodule. Schließlich musste nur noch die Steuerung der Pumpe in eine dafür vorgesehene Aluminium-Box eingebaut und angeschlossen werden.

Das_Solarmodul

Installation des neuen Solarmoduls.

Verkabelung

Die Steuerung der Pumpe wird angeschlossen.

Der Batteriespeicher war in kurzer Zeit installiert, die Batterien waren bereits aufgeladen und am gleichen Abend hatte Liyoyelo Licht, während das ganze Dorf wegen Stromausfall im Dunkel lag. Zusätzlich läuft die Kühltruhe sowie ein Computer und der Drucker im Internetcafé, für mindestens zehn Stunden.

Der_Batteriespeicher

Fertig, der neue Solarspeicher sorgt nun für Wasser, Licht, Kühlung und Internet.

Beide Systeme haben sich ganz wunderbar bewährt: Liyoyelo hat immer genügend Wasser, Lebensmittel verderben nicht mehr und das Internetcafé kann auch bei den ständigen Stromabschaltungen einen Minimalservice anbieten.

Dies ist eine enorme Erleichterung für Liyoyelo, und wir sind allen, die uns dies ermöglicht haben, sehr dankbar.

Michael Scholz, Limulunga/Sambia, 10.04.2016
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– Die Schule ist aus… Violet und Pumulo werden auf Lehramt studieren!

Wieder gute Nachrichten aus Limulunga!

Violet und Pumulo, seit ca. 10 Jahren im Liyoyelo -Projekt unterstützt, haben ihre Schulausbildung erfolgreich abgeschlossen! Darüber freuen wir uns sehr und gratulieren den beiden herzlich.

Beide haben bisher sehr gute schulische Leistungen erbracht und möchten nun ihren nächsten Lebensabschnitt ebenso engagiert starten.

Dazu schrieb uns Michael Scholz am 26.März 2016 aus Limulunga:

„Violet und Pumulo sind bei der Universität in Mongu eingeschrieben. Beide wollen für das Lehramt an Sekundärschulen studieren. Im Juni sind die Gebühren fällig. Zusätzlich fallen erhebliche Kosten für ihre täglichen Fahrten von Limulunga nach Mongu an, darüber hinaus für Bücher, Schreibzeug und Mahlzeiten. Dieses Budget gilt für den Rest des Jahres und beträgt 26,000 Kwacha, umgerechnet etwa 2.160 Euro. Wir suchen noch nach alternativen Möglichkeiten, die sehr hohen Transportkosten zu senken, aber so sieht es zur Zeit aus. Könnt ihr das machen? Bitte um baldige Nachricht. Wenn nicht, dann können die Beiden womöglich jetzt nicht mit ihrem Studium beginnen.“

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Violet und Pumulo im März 2016

 

Nach kurzer Beratung im Vorstand mit Blick auf die Kassenlage haben wir entschieden die Finanzierung des Studiums vorerst zu übernehmen. Wir danken unseren Spendern für die anhaltende Spendenbereitschaft, die uns dieses ermöglicht. Wenn Sie, liebe Spender, das Studium von Violet und Pumulo finanziell unterstützen wollen, können Sie das gern mit dem Zusatz „Studium Violet und Pumulo“ tun. Jeder Beitrag, ob regelmäßig oder einmalig, ob klein oder groß, hilft das Studium der beiden langfristig zu ermöglichen und so einen nachhaltigen Beitrag für die Region über die Grenzen des Projektes hinaus zu leisten.

Wir wünschen Violet und Pumulo Gottes Segen und gutes Gelingen auf ihrem neuen Lebensabschnitt.

Violet und Pumulo möchten sich für die bisherige und zukünftigen Unterstützung aus Deutschland bedanken und haben uns diesen Brief geschrieben, viel Freude beim Lesen:

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Dear Sponsors,

We greet you in the name of our Jesus Christ and we hope that you are doing fine in Germany. As for us we are doing fine here in Zambia at Liyoyelo Project.

Briefly we would like to talk about our back ground at Liyoyelo. Our back ground is that we have stayed in Liyoyelo project for ten years now, and we finished school last year, we have done very well in school and we are looking forward to go to the University for Further Studies this year in June, 2016 and would like you sponsors to support us more at the University. We also say thank you for sponsoring us at Liyoyelo including our education, we really appreciate. May God continue blessing you abundantly!

                                                                        Yours Faithfully,

                                                               VIOLET  CHIRWA and PUMULO  LIKEZO.

Freie Uebersetzung (Michael Scholz):

Liebe Freunde, Paten, alle, die uns hier in Liyoyelo unterstützen,

wir grüssen Sie im Namen Jesu Christi und hoffen, dass es Ihnen gut geht in Deutschland. Uns geht es hier in Sambia prima bei Liyoyelo.

Wir möchten kurz über unseren Hintergrund bei Liyoyelo sprechen. Wir sind nun schon zehn Jahre lang bei Liyoyelo und haben letztes Jahr unsere Schule abgeschlossen. Dabei haben wir sehr gut abgeschnitten und freuen uns darauf, dieses Jahr im Juni unsere Ausbildung an der Universität fortzusetzen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns auch dabei helfen können. Wir bedanken uns bei Ihnen für all die Unterstützung, einschließlich unserer schulischen Ausbildung, dafür sind wir sehr dankbar. Möge Gott sie auch weiterhin reichlich segnen.

In Verbundenheit,

Violet Chirwa und Pumulo Likezo

 

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– Weihnachts-Rundbrief 2015 und Liyoyelo-Rundbrief Nr. 10 erschienen

Hier gibt’s den aktuellen Weihnachtsrundbrief 2015

Zudem finden Sie hier den Liyoyelo-Rundbrief Nr. 10 aus Sambia

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– Meine Erfahrungen in Liyoyelo- von Laura

Im Dezember 2013 war Laura Vogt aus Bad Oeynhausen für einige Wochen zu Gast im Projekt Liyoyelo- lesen sie hier wie Sie ihre persönlichen Erfahrungen schildert.

Meine Erfahrungen in Liyoyelo

Als ich in Liyoyelo ankam, haben mich die kleine Annie, die Mädchen und Mr. Maketo herzlich willkommen geheißen. Während der gesamten Zeit, die ich dort war, waren alle sehr freundlich und ich habe das Gefühl gehabt, dass alle glücklich waren, mich da zu haben. Nach ein paar Tagen habe ich aber auch gemerkt, dass fast alles in Sambia sehr anders ist, als ich es von zu Hause gewöhnt war und manchmal habe ich mich sogar einsam und verloren gefühlt. Ich denke, dass das dieses Phänomen ist, das sie Kulturschock nennen und es war überwältigend. Ich war vorher nie aus Europa rausgekommen und nun war ich in Limulunga und wann immer mich jemand von meinen Freunden oder Familie fragte, wie es mir ging, konnte ich nur sagen: „Es ist einfach… so anders!“. Ich konnte meine Gefühle nicht wirklich beschrieben und ich wusste, dass es Gefühle sind, die man nur versteht, wenn man sie mal erlebt hat. Es schien mir, als würde ich niemals in das Dorf passen und in meinem Kopf waren immer zwei Welten: Einmal meine gewohnte europäische Denkweise und die afrikanische Welt, die um mich herum war.

Während der ersten zwei Wochen war ich also erstmal damit beschäftigt, mit den vielen neuen Eindrücken klarzukommen und verzweifelt an meiner deutschen Mentalität festzuhalten. Ich hatte den Eindruck, dass mich die Menschen in Liyoyelo und Limulunga nur als das komische deutsche Mädchen wahrnahmen, denn genauso habe ich mich auch gefühlt. In Wirklichkeit habe ich auf die anderen vermutlich nur schüchtern gewirkt. Außerdem war ich nach Afrika mit der Erwartung gekommen, dass die meisten Menschen fließend Englisch sprechen würden, aber das war nicht der Fall. Die meiste Zeit fand ich mich in der Mitte von Stimmengewirr auf Lozi wieder und das machte mich noch einsamer. Ich dachte, dass meine Ansichten wohl nie jemand verstehen könnte und gleichzeitig habe ich nicht verstanden, wie die anderen dachten. Niemand konnte meine typisch deutschen Fragen beantworten (Was ist eigentlich dieser Lärm nachts immer? Denkst du, dass wir in Sambia dieselben Sterne sehen, die wir in Deutschland sehen, also vielleicht nur aus einem anderen Winkel? Warum flippen die Kinder alle so aus, wenn sie ein weißes Mädchen sehen?), im Gegenteil; alle schienen überrascht, dass ich überhaupt solche Fragen stellte.

Aber eines Tages nach zwei Wochen wachte ich auf und erinnerte mich an Akendes Standard-Antwort auf alle meine Fragen und Beschwerden: „Willkommen in Afrika!“ und mir war plötzlich klar: Das ist es doch! Das hier war Afrika und das war okay. Ich glaube, ich brauchte einfach diese ersten zwei Wochen des Kulturschocks, der Verzweiflung und der Orientierungslosigkeit und als ich dann plötzlich darüber hinweg war, fühlte ich mich gut. Ich konnte nun die afrikanische Lebensweise akzeptieren und fing an, sie zu mögen. Mein innerer Kampf zwischen meiner deutschen Denkweise und der afrikanischen Welt um mich war beendet und Afrika hat gesiegt, denn das war die einzig sinnvolle Entscheidung. Jetzt wo ich schon mal da war, konnte ich mir auch eine gute Zeit machen. Also habe ich Freunde im Dorf gefunden, was sich als das Beste herausstellte, das mir passieren konnte, und ich fing an, aktiv Dinge zu tun. Ich unternahm Spaziergänge, spielte mit den Mädchen und unterrichtete sogar an der High School im Dorf. Ich machte zusammen mit Annie einen Plan von Nachhilfestunden und Spielzeiten mit den Mädchen, aber das funktionierte schlussendlich nicht, denn die größeren Mädchen waren wenig begeistert von der Idee, nach der Schule noch Nachhilfe mit mir zu machen und die kleineren waren so begeistert, mit mir zu spielen, dass wir dafür keine offiziellen Zeiten brauchten. Deshalb verwarf ich die Pläne und war einfach für die großen Mädchen da, wann immer sie Fragen oder Probleme mit den Hausaufgaben hatten, und verbrachte gleichzeitig fast jede freie Minute mit den Kleinen. Ich habe auch versucht immer wieder etwas mit vielen verschiedenen Mädchen zu machen, also ließ ich meine Haare flechten, nahm einzelne Mädchen mit in die Stadt oder lud sie auf einen Tee mit Scones ein. Ich habe nie komplett das Gefühl verloren, mehr eine Art besonderer Gast für die Mädchen zu sein, und keine Freundin, was ich eigentlich sein wollte, aber vermutlich war es für sie einfach nur schwer herauszukriegen, was ich für sie sein sollte: die Lehrerin, das weiße Mädchen, der Gast, die Freundin oder das verrückte Mädchen, das bei ihnen lebte. Sie wussten vielleicht nicht einmal, wann ich wieder gehen würde, und erschienen deshalb manchmal zurückhaltend. Trotzdem hatten wir eine tolle Zeit, wenn wir einfach nur zusammensaßen und quatschten und ich hoffe sehr, dass ich den Mädchen auch etwas zurückgeben konnte. Sei es auch nur Geschichten aus Deutschland, ein paar neue Eindrücke, ein anderer Blickwinkel oder ein bisschen englische Sprachpraxis.

Jetzt, da ich zurückblicke auf meine Zeit in Sambia aus einer zeitlichen Entfernung von 4 Wochen und einer räumlichen Entfernung von 7.000 Kilometern, fällt mir auf, dass ich mich in Afrika viel mehr verändert habe, als ich es gedacht hätte und viel mehr Dinge vermisse, die ich nie erraten hätte. Ich bin so froh, dass ich das echte Leben in einem afrikanischen Dorf erleben konnte, mitsamt aller Stromausfälle, verrückten Abenteuern und Momenten der Frustration. Wenn mich jemand fragen würde, ob ich anderen die Erfahrung weiterempfehlen würde, würde ich sagen: Ja, macht es, aber seid darauf vorbereitet, dass es hart sein wird, dass ihr einsam sein werdet, dass ihr euch manchmal hilflos und verloren fühlen werdet. Aber in dem Moment, in dem ihr über diese Gefühle hinauswachst, wird es das Erlebnis eures Lebens werden.

Laura Vogt 19.01.14

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