Afrikanischer Abend in Mennighüffen

An diesem Punkt kann man viel von den Kindern lernen. Wir, die wir ganz andere Probleme haben, neigen allzu oft dazu, den Kopf in den Sand zu stecken, alles schwarz zu malen, das Gute zu vergessen; vor allem Gott zu vergessen.


Die Lieder und Gospels der Afrikaner, die uns vom Gospelchor in erfrischender und mitreißender Weise präsentiert wurden, haben einen anderen Charakter gezeigt: „Das Böse überwunden dank Gottes Stärke“, „Singt Amen! Amen! Wir preisen Gott den Herrn“, „Wir sind alle auf dem Weg zum Paradies“ – so lauteten beispielsweise einige Lieder. Oft ist es nur eine Zeile, die immer wieder wiederholt wird – aber die Texte sind verinnerlicht, sie kommen aus dem Herzen und laufen nicht an der Oberfläche vor einem her. Man könnte über diesen Abend noch viel schreiben, doch letzten Endes kann man die wertvollen Eindrücke dieses Abends auch nur beschreiben.

Festzuhalten bleibt, dass der „afrikansche Abend“ in Mennighüffen ein besonders gelungener Abend war, weil er auf vielen Ebenen etwas geschafft hat:

Zum einen konnte den Menschen in Afrika geholfen werden, denn an dem Abend sind
rund 1000 € Spenden zusammen gekommen! Ganz herzlich sei dafür den vielen Spendern gedankt und auch dem Gospelchor, der sich klar dazu entschieden hat, die Spende vollständig dem Verein zukommen zu lassen!

Zum zweiten war es ein Abend, aus dem man selber viel mitnehmen konnte. Man hat nicht nur einiges über die Denkweise und über die Mentalität der Kinder erfahren; vielmehr luden die Bilder der Kinder, die so viel Gelassenheit und Seligkeit ausstrahlen, dazu ein, seine eigenen Denkmuster zu hinterfragen und sich davon anstecken zu lassen. Und nicht zuletzt war es auch ein sehr unterhaltsamer und schöner musikalischer Abend, den uns der Gospelchor hier wieder einmal bereitet hat. Wir hoffen, dass ihr nächstes Konzert nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Wir bedanken uns sehr herzlich für den wunderbaren Abend, den der Gospelchor und der Verein Limulunga gemeinsam ausgerichtet und vorbereitet haben.

Den engagierten Verantwortlichen aus dem Verein, die die Hilfe für die Kinder in Sambia zu „ihrer Sache“ erklärt haben, wünschen wir ( Ev. luth. Kirchengemeinde Mennighüffen) von ganzem Herzen Gottes Segen und viel Kraft auf dem weiteren Weg. Vor allem aber wünschen wir ihnen, dass sie auch nach Durststrecken und Phasen der Resignation immer wieder „Gottes Wirken“ und sein „Dazutun“ in ihrem Handeln erkennen können.

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