Ein Sommermärchen!

Familie Folle aus Mennighüffen reiste am 10.08.2010 nach Limulunga.

Einer Einladung von Michael und Annie Scholz (Gründer des Liyoyelo Community Projekts und des Verein Limulunga e. V.) folgend,  fuhren wir am 10. August 2010 Richtung Sambia.  Nach ca. 22 Stunden kamen wir  zwar müde, aber wohlbehalten auf dem Flughafen der Hauptstadt Lusaka an. Nachdem wir endlich die Passkontrollstelle passiert hatten,  erwarteten Annie und Michael uns schon am Ausgang.

Ziemlich bald nach unserer Ankunft erklärte Michael uns,  dass die Europäer die Uhr und die Afrikaner die Zeit hätten. Diese Weisheit konnten wir noch etliche Male während unseres Urlaubs erleben.

Die erste Nacht verbrachten wir im Gossner Missionshaus nahe Lusaka, bevor wir am nächsten Tag die ca. 600 km Teerstraße (mit doch etlichen Schlaglöchern) nach Limulunga befuhren. Unterwegs kreuzten einige Zebras, Antilopen und Affen unseren Weg, so wie bei uns die Katzen über die Straße laufen. Jetzt wussten wir sicher:

Wir sind in Afrika!

Annie und Michaels Haus liegt etwas höher mit Ausblick auf das Sambesital, welches in der Regenzeit überschwemmt wird.
Ca. 50 km Breite zum Sambesi

Mit großer Freude trafen wir dann am Freitagnachmittag unsere Mädchen, eine „neue“ Oma, die Hausmütter und Annies Mutter mit ihren Enkelkindern auf dem Projektgelände. Mr. Maketo, der Projektmanager, führte uns zunächst mit Hausmutter Annie und Michael durch die einzelnen Häuser, die für unsere Verhältnisse sehr bescheiden eingerichtet sind. Für jedes Kind ist ein Bett mit dem sehr wichtigen Moskitonetz darüber und ein Fach für Kleidung in einem schmalen, 1,60 m hohem Schrank vorhanden. Für die zuständige Hausmutter gibt es ein abgeteiltes Zimmer. Im gemeinsamen Raum steht ein Tisch mit zwei Bänken. Im Moment gibt es zwei solcher Häuser, eines für die jüngeren und eines für die älteren Mädchen.

Die sanitären Anlagen befinden sich außerhalb der Wohnhäuser mit Duschvorrichtungen und Toiletten (Loch im Boden). Zu jedem Haus gehört auch eine Kochhütte (Situngu).

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