Gesundheit und Aufklärung

Gesundheit

Alle Bewohnerinnen und Mitarbeiter/innen unterziehen sich einem HIV-Test. Nur so können wir uns auf die Bedürfnisse jeder Einzelnen richtig einstellen. Momentan ist nur eines der Mädchen von Geburt an Trägerin des Virus. Seit Jahren schon behandeln wir sie mit einem natürlichen Präparat mit ganz hervorragenden Ergebnissen, sodass sie möglicherweise niemals die synthetischen ARVs wird nehmen müssen. Sie ist bei der speziellen Klinik für HIV-Infizierte registriert, wird regelmäßig untersucht und ihre Gesundheit könnte gar nicht besser sein.

In Limulunga gibt es eine Gesundheitsstation. Alle kleineren medizinischen Probleme können hier in der Regel gelöst werden. Für schwerwiegende Erkrankungen oder Verletzungen bringen wir die Bewohnerinnen nach Mongu in das dortige Krankenhaus. Größter Wert wird auf Hygiene und Sauberkeit gelegt, wie etwa das Händewaschen vor jeder Mahlzeit und nach dem Toilettengang.

Und dann nehmen sich die Mitarbeiter/innen auch den emotionalen und seelischen Bedürfnissen der Mädchen an, sodass niemand mit seinem Kummer allein gelassen wird. All dies – zusammen mit einer einfachen, aber gesunden und ausgewogenen Ernährung – trägt wohl dazu bei, dass im Projekt noch niemals ernsthafte Erkrankungen aufgetaucht sind.

Aufklärung

Selbstverständlich werden die Mädchen sexuell aufgeklärt und eingehend über die Risiken beim Geschlechtsverkehr informiert. Alle Mädchen, die das wünschen, haben Zugang zu Empfängnisverhütung.

Die Thematik HIV/Aids ist allen Mädchen vertraut, auch in den Schulen wird darüber in aller Ausführlichkeit gesprochen. Inzwischen haben die Mädchen unter Anleitung Theaterstücke selbst entwickelt und spielen sehr eindrucksvoll  die noch immer vorhandene Stigmatisierung als auch den erwünschten Umgang mit Betroffenen mit der eindeutigen Botschaft: Vermeidet die Ansteckung!

Medikamente

Ursprünglich hatten wir an dieser Stelle um Spenden für antiretrovirale Medikamente gebeten. Diese stehen inzwischen in Sambia kostenlos zur Verfügung.

Im Moment ist nur eines der Mädchen HIV-infiziert, und zwar von Geburt an. Und dieses Mädchen wird mit einem natürlichen, pflanzlichen Mittel (Artemisia*) behandelt, das bisher ganz hervorragende Wirkung zeigt. Diese Kosten sowie Kosten für regelmäßige Untersuchungen im Krankenhaus, ebenso alle anderen Aufwendungen für die medizinische Versorgung der Bewohnerinnen werden durch Ihren Beitrag (10 Euro monatlich) gedeckt.

Heilpflanze Artemisia

Auf einem kleinen Stück des Gartengeländes unseres Projektes pflanzt Michael Scholz seit Juli 2008 Artemisia-Setzlinge. Der Erfolg ist unerwartet groß, sodass unser Mädchen dauerhaft damit behandelt wird.

*Artemisia ist eine Heilpflanze, die vor allem bei Malaria sehr wirksam ist. Außerdem stärkt sie das Immunsystem; insofern ist sie von großer Bedeutung für HIV-Infizierte.

Für mehr Information siehe: www.anamed.net

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