Tuso

bedeutet in der lokalen Sprache soviel wie „Hilfe in der Not“

Schon seit langer Zeit ist es unser Wunsch, nicht nur Mädchen und allein gelassene und hilfsbedürftige alte Damen zu unterstützen.

Auch zahlreiche Jungen und junge Männer haben eine Hilfe bitter nötig. Ist doch gerade Bildung der Schlüssel um den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen.

Doch der Platz auf dem Liyoyelo-Projektgelände lässt keine Erweiterung mehr zu. Außerdem können dort nur Mädchen unterstützt werden.

Glücklicherweise sind bei vielen Waisen-Kindern noch geringe Familienbindungen, oft zu Großeltern, Nachbarn oder entfernten Verwandten vorhanden. Aber die Last ist für viele Familien zu groß, oft kann nicht einmal die Ernährung sichergestellt werden, geschweige denn für Kleidung oder den Schulbesuch gesorgt werden. Durch die Unterstützung dieser Familien können wir deutlich mehr Aids-Waisen helfen.

Das von Michael Scholz ausgearbeitete Programm wird in enger Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen, Kirchen, Schulen sowie anderen Organisationen durchgeführt.

Annie Scholz führt dieses Programm verantwortlich, sie hat etwas ähnliches schon zuvor in Sambia geleitet. Sie wird auch eine geeignete Person (Sozialarbeiter/in) nach und nach in diese Arbeit einführen, damit Nachhaltigkeit gewährleistet ist.

Um auch entfernte Dörfer zu erreichen wurde ein gebrauchter Landrover angeschafft, mit dem es möglich ist die Hilfsbedürftigen vor Ort zu erreichen und so regelmäßig zu betreuen. Jedem wird dabei in seiner speziellen Situation bestmöglich in durchaus unterschiedlicher Weise geholfen. Das kann z.B. die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Wohnungsbeihilfe, Kleidung oder auch Schulbücher und Unterrichtsmaterial sein. Entscheidend ist, dass die Hilfe bedarfsgerecht und direkt bei den Hilfsbedürftigen ankommt. Dafür sorgt Annie Scholz persönlich.

Die Finanzierung diese Fahrzeuges, sowie die Bereitstellung eines monatlichen Budgets für Treibstoff und Wartung wurde vom Verein Limulunga e.V. übernommen.

img_1546

Unser Land Rover

Beim Kauf eines Land-Rovers kommt es nicht auf das Alter an, nur auf den Zustand. Diesen Defender 90, 200 TDI fanden Michael und Annie bei einem spezialisierten Bastler in Livingstone, der ihn vom Fahrgestell neu aufgebaut hatte. Er ist in gutem Zustand, daher brauchte kaum etwas erneuert zu werden, und wir hoffen, dass er auch weiterhin gute Dienste leistet.

Nach langen und intensiven Vorbereitungen konnten Annie und Michael im Januar 2015 zum ersten Mal zu entlegenen Dörfern in der Umgebung fahren, um dort Kinder in Not zu besuchen.

Annie, die das Programm leitet, hat sich ein wenig verliebt in den kleinen Landy und fährt ihn souverän auch auf den übelsten Straßen.

Zur Zeit werden ca. 10 Jungen und Mädchen bzw. junge Männer und Frauen ca. einmal pro Woche in ihrem gewohnten Lebensumfeld aufgesucht, betreut und in unterschiedlicher Art und Weise unterstützt.

Wie im Tuso-Projekt konkrete Hilfe aussieht können Sie beispielhaft auf unserer Seite „Wie Tuso hilft…“ sehen.

 

Kommentare sind geschlossen.