Nachfolgend möchten wir Ihnen hier einige der Kinder vorstellen die durch das Tuso- Projekt unterstützt werden:

Likando Biela, 8 Jahre alt

Likando Biela

Mit zwei Jahren verlor er seine Eltern, seitdem lebt er mit seinen Großeltern in kümmerlichen Verhältnissen, wobei der Opa blind und die Oma sehbehindert ist, mit nur einem Auge.

Likando Biela

Trotzdem sorgen die beiden für Likando so gut sie können, aber es reichte oft nicht einmal für eine Mahlzeit am Tag. Und so besteht unsere Hilfe in einer beinahe kompletten Versorgung mit Maismehl und anderen Lebensmitteln, Decken, Schuluniform und gebrauchter Kleidung, auch für die Großeltern.

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Mit seiner Uniform kann er nun sogar zur Schule gehen. Stolz zeigt er Annie die neue Uniform.

Während die Oma auf dem Feld arbeitet, startet Likando schon mal das Feuer, auf dem das Essen zubereitet werden soll. Ganz stolz ist er auf seine neue Kleidung, sogar Schuhe hat er bekommen.

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Silumelume, 21 Jahre alt

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Dieser junge Mann, Silumelume, 21, kennt seinen Vater nicht, seine Mutter verstarb an Aids, danach lebte er auf der Straße, versorgte sich selbst, ging zur Schule und kam schließlich nach Limulunga, wo seine Tante lebte. Die jedoch ließ ihn wieder allein zurück und er kam zu Liyoyelo um Hilfe zu suchen.

Nun ist er Teil des Tuso-­Programms, bekommt Lebensmittel und Schulgeld und ist dabei den höheren Schulabschluss mit Bravour zu schaffen. Aktuell besucht er die letzte Klasse der High-School. Er hat jede Art von Unterstützung verdient und wird seinen Weg erfolgreich gehen.


Mosho Simweenda, 14 Jahre alt

Mosho Simweenda
lebt mit seiner Großmutter, seit er mit 6 Jahren seine Eltern verlor.

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Die Hütte, die sie miteinander teilen, besteht aus einem Raum und ist in baufälligem Zustand. Die beiden haben nicht einmal das Nötigste zum Leben.

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Die Oma leidet an Arthritis und kann deshalb nicht viel zum Lebensunterhalt beitragen. Mosho sorgt für die beiden, indem er Holzkohle verkauft und auf dem Feld arbeitet. Auch für das Kochen ist er zuständig.

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Hier haben Annie und Michael entschieden, die Hütte zu erneuern, Sie haben ihnen neue Decken und Mosquitonetze gekauft und versorgen sie regelmäßig mit Medikamenten,  Kleidung und Nahrungsmitteln. Außerdem wird das Schulgeld für Mosho gezahlt und er bekam eine Uniform.

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Annie versteht sich prächtig mit der Großmutter, die gar nicht weiß, wie sie sich für so viel Hilfe bedanken soll.

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Die Liyoyelo Mädels kommen immer gerne mit auf diesen Besuchsfahrten, hier Pumulo und Monde. Das erinnert sie an die Verhältnisse, aus denen sie selbst einmal gekommen sind.

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Auf einer dieser Fahrten begegnete Annie diesem Mädchen, das unter einer Deformation ihres rechten Fußes litt und jeden Morgen auf einem Fahrrad zur Schule geschoben und wieder abgeholt wurde. Also brachte Annie das Mädchen mit Zustimmung ihres Großvaters zu einer Klinik in Mongu, wo sie operiert wurde, anschließend monatelang Physiotherapie bekam und seitdem allein zur Schule laufen und und mit den Kindern spielen kann. Auch einem Jungen konnten wir helfen, der von einer Schlange gebissen worden war. Sein Fuß musste amputiert werden, er bekam eine Prothese und auch er kann wieder laufen.

Nyambe Sibandi, 18 Jahre alt
Hier sehen wir Nyambe Sibandi, er ist 18 Jahre alt, HIV-‐positiv, hat seinen Vater verloren und lebt mit seiner Mutter, die geistig behindert, weil ebenfalls HIV‐positiv ist. Dies ist eine häufige Nebenwirkung der Infektion.

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Nyambe hat einen weiten Weg zur Schule, dabei kommt er jeden Tag zu Liyoyelo für sein Frühstück und sein Mittagessen.

Nyambe ist sowohl körperlich als auch geistig retardiert. Wir unterstützen ihn und seine Mutter, die sich kaum selbst versorgen kann, mit Schulbedarf, Lebensmitteln und Kleidung.

Biemba Kanyanga, 24 Jahre alt
Er ist Doppelwaise, seine Eltern starben, als er 8 Jahre alt war. Seitdem sorgt er für sich und seine Großmutter, hat sich selbst um seine Schule gekümmert und dafür jede Art von Arbeit angenommen. Außerdem ist er künstlerisch sehr begabt, spielt Gitarre und konnte auch damit Geld verdienen.

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Nach seinem Schulabschluss wollte er Lehrer werden. Dafür jedoch reichten seine eigenen Mittel nicht aus. Als er von Liyoyelo hörte, kam er zu uns und wir nahmen ihn in das Tuso-­Programm auf. Er bekommt ein kleines Taschengeld und wir übernehmen seine Ausbildungskosten am College. Er zeigt hervorragende Leistungen und ist überaus dankbar für diese Chance.

Namakando Simasiku, 12 Jahre alt;
Liswaniso Kantanekwa, auch 12 Jahre alt
und Mubita Katanekwa, 15 Jahre alt

Alle drei wohnen bei ihrer Großmutter, die sehr krank ist (HIV, geistig behindert) und sich nicht selbst versorgen kann. Die Jungen sind für ihren eigenen und den Unterhalt ihrer Oma zuständig. Sie übernehmen alle möglichen Gelegenheitsarbeiten, um Geld zu verdienen.

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Wir unterstützen diese Wohngemeinschaft mit Lebensmitteln, Kleidung, Medikamenten und kümmern uns um die Schulkosten.

Der Bedarf ist ringsherum größer als das, was wir bisher leisten können, deshalb hoffen wir, dass Sie, liebe Freunde und Förderer/innen des Vereins diese Arbeit weiterhin ermöglichen und vielleicht auch Ihre Bekannten gewinnen können. Hoffentlich konnten wir mit diesem ersten Bericht darstellen, dass sich diese Hilfe lohnt.

 

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